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Dein Wohlbefinden und der digitale Erfolg – 3 Übungen

Elodie Caucigh am VFUlab 2019

Gastbeitrag von Elodie Caucigh

Darüber, wie das eigene Wohlbefinden auch den Erfolg deiner Digitalisierungsprojekte beeinflusst, wird Elodie Caucigh von release.co am VFUlab 2019 einen Workshop halten. Drei einfache Übungen für dein physisches und mentales Wohlbefinden (mit Video-Anleitung) findest du in Elodies aktuellstem LinkedIn-Artikel.

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Digitalisierung – nicht nur für die “Grossen”.

Digitalisierung - nicht nur etwas für die Grossen / VFUlab 2019

Viele Grosskonzerne veröffentlichen regelmässig publikumswirksam Neuigkeiten rund um ihre Digitalisierungs-Bestrebungen. Grosse, mächtige Plattformlösungen, clevere Apps oder ausgeklügelte Automatisierungen im Kundensupport. Mächtig mächtiger – scheinbar ist die Digitalisierung zum Kampf der Superlativen verkommen.

Vermutlich führt dieser Eindruck häufig dazu, dass Solopreneure und Kleinunternehmen davor zurückschrecken, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen: “Digitalisierung ist etwas für Firmen mit grossen Schwungmassen”. Dabei verkennen viele Unternehmer*innen scheinbar die schier unendlichen Möglichkeiten ihr eigenes Unternehmen mit kleinen, kosteneffizienten Massnahmen deutlich zu stärken. Nicht nur jetzt, sondern auch für die Zukunft.

Digitalisierung – kein strategisches Ziel, sondern ein Werkzeugkoffer

Der Mythos, dass die Strategie jedes Unternehmens die Digitalisierung sein sollte, hält sich hartnäckig. Doch die Digitalisierung des eigenen Businesses darf nicht das Ziel der Unternehmsstrategie sein. Digitalisierung bedeutet, das Unternehmen mit der Hilfe von digitalen Technologien fit für die Gegenwart zu machen.

Auf den Punkt gebracht: Die Unternehmensstrategie bleibt die gleiche, aber sie wird – wo sinnvoll – mit digitalen Massnahmen für die Kunden, Interessenten, Mitarbeitenden und/oder das Management optimiert. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass eine Business-Idee, die ohne digitale Technologien nicht funktioniert hat, selbst mit einer Digitalisierungs-Offensive nicht einfach “fliegen” wird.

Am Anfang jeder Digitalisierungs-Initiative steht daher immer die Auseinandersetzung mit der eigenen Unternehmensstrategie. Denn, wie es Thorsten Dirks (Téléfonica Deutschland, 2015) sehr treffend umschrieb: “Wenn sie einen Scheissprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiss digitalen Prozess.”

Digitalisierung – Fix The Basics First

Doch, wo fängt man nun an, wenn man eben nicht einem Multimillionen-Konzern sondern einem Kleinst-Unternehmen vorsteht? Und noch wichtiger: Wo hört man auf?

Für die erfolgreiche Unterstützung des eigenen Businesses mit digitalen Hilfsmitteln ist es entscheidend, dass man im Hinterkopf behält, dass ein Haus auch nur auf einem stabilen Fundament lange steht. Darum: Fix the basics first.

Die folgenden Fragen können dabei helfen mögliche Ansatzpunkte für eine Digitalisierung des eigenen Unternehmens anzustossen und umzusetzen:

  • Wie stehe ich selbst zu digitalen Technologien?
    • Warum bin ich zurückhalten/optimistisch neuen Technologien gegenüber?
  • Welche Zahlen,Daten und Fakten habe ich von meinem Unternehmen?
    • Oder muss ich erst mal schauen, dass ich Daten zu meinem Businessverlauf sammeln kann?
    • Wie könnte ich diese Daten effizient sammeln?
  • Was sagen die Zahlen, meine Kunden – und vor allem die, die ich gerne hätte, aber (noch) nicht erreiche, zu meiner Business-Idee?
    • Passt dementsprechend meine aktuelle Business-Strategie?
    • Wo gibt es Optimierungs-/Vereinfachungspotential?
  • Worüber finden meine aktuellen Kunden den Weg zu mir?
    • Wie sieht vom Erstkontakt bis zum Abschluss der Weg aus, den Kunden idealtypisch gehen?
    • Decke ich all diese “Kontaktpunkte” konsistent und gemäss meiner Philosophie ab?
  • Wo verbringen meine Kunden viel Zeit?
    • Wie könnte ich sie da zusätzlich erreichen?
  • Womit verbrate ich in meinem Unternehmen mehr Zeit als ich möchte/kann?
    • Welche Tools, Apps, Dienstleistungen gibt es, die mir mehr Zeit für mein Kerngeschäft bringen würden?
  • Von welchem Kauf-/Bestellprozess war ich in der letzten Zeit beeindruckt/genervt?
    • Was davon könnte ich in der einen oder anderen Form für mein eigenes Business nutzen?
    • Welche Tools, Apps oder Dienstleistungen kamen dabei zum Einsatz?
  • Kenne ich meinen Mitbewerb?
    • Was gefällt/stört mich da?
    • Welche digitalen Hilfsmitteln nutzt meine Branche?
  • Habe ich Blogs, Newsletter oder Magazine abonniert, um immer mal wieder neue Inspiration zu neuen technologischen Entwicklungen zu erhalten?
    • Wenn habe ich in meinem (erweiterten) Netzwerk, der zu digitalen Themen schreibt/postet/Videos macht, mit dem ich mit persönlich oder über die sozialen Medien austauschen könnte.

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